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Gesund bleiben im Lehrberuf

Die Arbeit als Lehrerin oder Lehrer ist eine herausfordernde und manchmal auch belastende Tätigkeit. Der Unterricht will gut geplant sein, aber man muss sich wappnen vor übertriebenem Perfektionismus. Die Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern ist wichtig und erfordert hohe geistige und emotionale Präsenz.
Hier finden Sie Informationen über aktuelle Fragen und Forschungsbefunde im Zusammenhang mit Lehrpersonengesundheit, Stress und Burnout sowie ganz konkrete und alltagspraktische Hinweise, was Sie für Ihre Gesundheit tun können.
 

  • Es ist Zeit zu entspannen, wenn man keine Zeit dafür hat
    Christoph Eichhorn
    Lehrpersonen wollen ihre Arbeit möglichst perfekt machen. Diese anerkennenswerte Haltung birgt die Gefahr, sich langfristig zu überfordern.
    Aus: die neue schulpraxis Nr. 5 / 2012
     
  • Burnout - schleichendes Gift
    Christoph Eichhorn
    Wenn unsere Leistungsfähigkeit zu sinken droht, strengen wir uns mehr an. Wir sollten aber unsere Belastungsgrenze kennen, wenn wir nicht eine gefährliche Entwicklung einleiten wollen.
    Aus: die neue Schulpraxis Nr. 1 und 2 / 2010
     
  • Vorsätze richtig umsetzen
    Christoph Eichhorn
    Um Vorsätze zu verwirklichen, reicht guter Wille nicht aus. Ein schrittweises Vorgehen kombiniert mit Ausdauer führt zum Erfolg.
    Erstmals erschienen in Alpha, 12. Juli 2003
     
  • Auch Erholung will gelernt sein
    Christoph Eichhorn
    Unser Körper verfügt über ein natürliches Repertoire, um sich von physischen Belastungen zu erholen. Da wir in der heutigen Arbeitswelt hauptsächlich geistigen und psychischen Beanspruchungen ausgesetzt sind, müssen wir lernen, uns zu erholen.
    Erstmals erschienen in Alpha, 10. August 2002
     
«Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens»

Dieses Zitat von John Steinbeck war offenbar schon für Michelangelo ein Leitspruch. Bei seinen Arbeiten an der Sixtinischen Kapelle hatte er immer wieder Ärger mit seinen Auftraggebern, weil er aus deren Sicht zu viele Pausen machte. Aber genau dann war er am kreativsten.

Christoph Eichhorn

  • Nachhaltige Gesundheitsförderung als Entwicklungsarbeit von Lehrerinnen und Lehrern
    Berhard Sieland unter Mitarbeit von Silvia Pfeiffer und Sandra Weber
    Sich unter den Alltagsbelastungen weiterzuentwickeln, ist eine grosse Herausforderung. In diesem Artikel finden Sie wissenschaftliche Ergebnisse zur Gesundheitsförderung im Lehrberuf und praktische Hinweise, was Sie persönlich dafür tun können.
    Aus: Brägger, Gerold/Israel, Georg/Posse, Norbert (Red.): Bildung und Gesundheit. Argumente für gute und gesunde Schulen. Bern 2008: h.e.p-Verlag
     
  • Übungen zur Förderungen der Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern
    Berhard Sieland unter Mitarbeit von Silvia Pfeiffer Aus: Brägger, Gerold/Israel, Georg/Posse, Norbert (Red.): Bildung und Gesundheit. Argumente für gute und gesunde Schulen. Bern 2008: h.e.p-Verlag
     
  • Ressourcenorientierte Personalentwicklung – Integrierte Gesundheits- und Qualitätsförderung als Führungsaufgabe der Schulleitung
    Gerold Brägger und Beat Bucher
    Welche Faktoren unterstützen eine leistungsstärkende und ressourcenaufbauende Berufspraxis ? Von der Überfülle überfordernder Ansprüche zur Konzentration auf das Wesentliche – Personen stärken –Ressourcen nutzen im Unterrichtsteam und in der Schule.
    Aus: Brägger, Gerold/Israel, Georg/Posse, Norbert (Red.): Bildung und Gesundheit. Argumente für gute und gesunde Schulen. Bern 2008: h.e.p-Verlag
     
  • Selbsteinschätzungsbogen für Lehrpersonen Individuelles Ressourcen- und Kompetenzen-Profil (Instrument L41)
    Gerold Brägger, Norbert Posse, Beate Bröking-Mingers
    Der Selbsteinschätzungsbogen enthält Fragen zu verschiedenen Ressourcen (Einstellungen/Haltungen, Fertigkeiten und Verhaltensweisen), die sich in Untersuchungen zum Lehrberuf als gesundheitserhaltend und für die eigene Praxis als nützlich und hilfreich erweisen haben. Lehrerinnen und Lehrer, die hohe Ausprägungen in vielen der angegebenen Ressourcen (auch Kompetenzen sind Ressourcen) haben, fühlen sich wohl und sind erfolgreich in ihrem Beruf. Das Ressourcen- und Kompetenzprofil ermöglicht eine realistische Selbsteinschätzung und schärft den Blick auf persönliche Potentiale. Ziel: Als Lehrperson wissen, wo ich stehe, und meine persönlichen Ziele im Blick haben.
     
  • Denk- und Werkzeuge für eine saluogenetische Unterrichtsentwicklung
    Edwin Stiller
    Warum bin ich Lehrerin/Lehrer geworden? Warum bin ich Lehrerin/Lehrer geworden? Wie nehme ich meinen Unterricht wahr? Wie kann ich meine professionelle Kompetenzentwicklung dokumentieren (Arbeit mit einem Professionsportfolio)? Wie gehe ich mit Anerkennung und Belastung um? Wie können Probleme der schulischen Alltagspraxis kollegial und effektiv besprochen und einer Lösung zugeführt werden? Welche Rolle können professionelle Lerngemeinschaften bei der Unterrichtsentwicklung spielen? Zu diesen und weiteren Leitfragen finden Sie Arbeitsmaterialien für die persönliche Reflexion und schulinterne Fortbildungen: Aus: Brägger, Gerold/Israel, Georg/Posse, Norbert (Red.): Bildung und Gesundheit. Argumente für gute und gesunde Schulen. Bern 2008: h.e.p-Verlag
     

Tipp

Im Methodenkoffer «Kollegiale Beratung» finden Sie bewährte Formen, um die eigene Praxis zu reflektieren und von der fachlichen und sozialen Unterstützung von Kolleg/innen zu profitieren.

Tipp

Weitere Texte zur schulischen Gesundheits-
förderung finden Sie hier: